Nicolaischule - Städtische Oberschule
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Leistungsbeobachtung und Leistungsbewertung

  1. Gesetzliche Grundlagen

 

Brandenburgisches Schulgesetz vom 12. April 1996

Sek.1- Verordnung vom 02. August 2007

VV Leistungsbewertung vom 08.Oktober 2008

      

  1. Grundsätze

 

Ziel der Bewertung: Feststellung des aktuellen Kompetenzniveaus; Messlatte sind die in Rahmenlehrplänen festgeschriebenen Qualifikationserwartungen; zu beachten sind die A- und B-Kursniveaus in MA/ EN ab 7/1 und DE/ NW ab 9

 

Leistungsbeurteilung umfasst: Leistungsermittlung/ Leistungsbeurteilung/ Mitteilung der Ergebnisse an Schüler / Eltern

 

Dient der Information der Schüler und Eltern über Leistungsstand/- entwicklung; ist Ausgangspunkt für Förderung

 

Muss nachvollziehbar und verständlich sein, ist offen zu legen und ist kein Mittel der Disziplinierung

 

Bewertungsbereiche:

A)    Schriftliche Arbeiten= Klassenarbeiten

-         mindestens 5 Unterrichtstage zuvor ankündigen

-         max. 1 Arbeit pro Tag/ 2 Arbeiten pro Woche

-         Koordination der Termine

-         Max. 2 Wochen Korrekturzeiten

-         Über Berichtigung entscheidet LK

-         Mehr als 1/3 mit 5 oder 6 bewertet, Einbeziehung der

       Schulleitung

-         Zur Kenntnisnahme der Eltern mitzugeben

-         Max. 50% Bedeutung für Zeugnisnote

           

B)     Schriftliche Leistungskontrollen

-         geringere Dauer/ geringerer Umfang

-         kurzfristige Korrektur

 

C)    Mitarbeit im Unterricht

-         mündliche Beiträge

-         praktisch- experimentelle Beiträge

-         gestalterische Beiträge

-         praktische Beiträge/ Präsentationen

-         Leistungsbeobachtungen über längeren Zeitraum/

       nachvollziehbare Kriterien

D)    Arbeit in verschieden Sozialformen

-         Leistungen sind zu bewerten

-         Leistungsanteile im Prozess und am Ergebnis sind zuzuordnen

 

 

 

E)     Fach Sport

 

-         Entwicklungsstand ist zu berücksichtigen in Bezug

       auf: Lernziele/ Leistungswille/ soziale

       Verhaltensweisen/ individueller Lernfortschritt in

       Abhängigkeit von physischer und psychischer

       Entwicklung

 

F)     Hausaufgaben

-         langfristige/ umfangreiche Aufgaben

-         Bewertung ist anzukündigen und zu beschreiben

-         Mögliche Arbeiten: Projekte, Referate, Facharbeiten,

       vorbereitende Arbeiten für Exkursionen/

       Experimente…

 

G)    Kategorien aus dem Bereich Arbeitsverhalten

 

-         Führen von Heftern

-         Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz( WAT/

       NW…)

 

 

Schlüssel für Bewertung mit Noten

 

       100%- 96% =1

          95%-80% =2

          79%-60%= 3

          59%-45% =4

          44%-16% =5

          15%- 0%  =6

 

(Verbindlich für Klassenarbeiten/ Abweichungen s. Fachkonferenz)

 

 

  1. Information und Beratung

-         Schüler /Eltern haben Recht auf Auskunft

-         Verpflichtung des Fachlehrers zur Information bei

       deutlicher Veränderung des Leistungsstandes und bei

       Gefahr einer nicht ausreichenden

       Leistungsbewertung

-         Schriftliche Benachrichtigung der Eltern über

       Versetzungsgefährdung ca. 10 Wochen vor

       Zeugnisausgabe

-         Aktualisierung der Notenbücher vor

       Elternsprechstunde

-         Individuelle Absprachen zwischen Eltern und

       Klassenleitung: Regelmäßige Zensurenkarten o.ä.

-         Beschluss der EV: Notenspiegel unter schriftlichen

       Arbeiten

 

  1. Berücksichtigen von Verstößen gegen sprachliche Richtigkeit

-         Kenntlichmachen von Verstößen in jeder schriftlichen

       Arbeit

-         Konsequenzen für die Bewertung in Facharbeiten,

       Projektarbeiten u.ä. umfangreichen schriftlichen

       Arbeiten

-         Bereitstellen von Duden bei jeder schriftlichen Arbeit

 

  1. Umgang mit Leistungsverweigerung

-         Leistungsverweigerung i.d.R. „ 6 „

-         Unentschuldigtes Fehlen entspricht der

       Leistungsverweigerung/ Leistungsfeststellung, wenn

       vorher angekündigt oder wenn alle Schüler bewertet

       werden

-         Entschuldigtes Fehlen: LK entscheidet über

       Ersatzleistung( Art/ Notwendigkeit)

-         Betrug/ Täuschung: LK entscheidet über Fortsetzung

       der Arbeit/ teilweise Bewertung/ Wiederholung/ Note

       6 ( Schwere des Falles/ Alter/ Reife des Schülers)

-        Massives Stören: Ausschluss von Leistungserbringung möglich, über teilweise Bewertung entscheidet LK

 

  1. Zeugnisnoten

-         für die Erteilung werden Durchschnitte zugrunde

       gelegt

-         in Grenzfällen ( -,5 )  entscheidet der Fachlehrer

-         Kriterien: -  Klassenarbeiten (Fächergruppe I)

          -  Leistungsentwicklung

                          -  Elemente aus Bereich Arbeitsverhalten

    (Mitarbeit,  Zuverlässigkeit, Ordnung)

                        -     sind offen zu legen, Prinzip der Gleichbehandlung

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