Schulprogramm Nicolaischule – Städtische Oberschule
II. Pädagogische Grundorientierung/Selbstverständnis
1. Unser Ziel ist es, die für das Leben notwendigen Kompetenzen wie
Sachkompetenz, Methoden- oder kommunikative Kompetenz zu entwickeln, zu
trainieren und so als Voraussetzung für lebenslanges Lernen zu festigen.
2. Unser besonderes Anliegen ist es dabei, unsere Jugendlichen auf die
Anforderungen einer Berufsausbildung oder einer weiterführenden Schule
vorzubereiten. Dabei unterstützen uns seit Jahren kompetente Partner aus der
Wirtschaft.
3. Die Eltern sind bei all unseren Bemühungen unsere wichtigsten Partner.
4. Unsere Schüler lernen auch, dass man in einer großen Gemeinschaft wie einer
Schule Normen, Regeln und Traditionen benötigt, um sich sicher und wohl zu
fühlen.
5. Schule ist für uns nicht nur Unterricht, sondern geht weit darüber hinaus:
Fächerverbindende Projekte, Arbeitsgemeinschaften, sportliche Vergleichskämpfe,
Schulfahrten, Exkursionen, Olympiaden oder einfach nur Gespräche in den
Pausen bewirken Identifikation, die auch dazu führt, dass Gemeineigentum
geachtet wird.
6. Wir bekennen uns zum gemeinsamen Unterricht , dieser leistet einen großen
Beitrag zur Entwicklung von Sozialkompetenz.
III. Umsetzung
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Selbstverständnis |
Konkrete Umsetzung
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1. Unterricht/
Kompetenzansatz
1.1 Organisationsformen/
Stundentafel |
Entscheidung für integrative Organisation der Oberschule/
Umsetzung der Inhalte des Stufenplanes:
- 7./8. Kl. soziale Integration/ Klassenbildungsprozess
Verzicht auf äußere FLD zugunsten klasseninterner Lerngruppen
- 9./10. Kl. Berufsorientierung/ Abschlussorientierung
äußere Fachleistungsdifferenzierung
Stundentafel
- 7. Kl.: Verstärkung des Deutschunterrichts
- 8. Kl. : Verstärkung des Mathematikunterrichts
- 9.Kl.: je zwei klasseninterne A-Kurse gekoppelt mit Klassen übergreifendem B-Kurs
- 10.Kl.: Verstärkung des Mathematik- und Englischunterrichts
- ÜTK in Form von Projektwochen
- Förderunterricht für alle Schüler Klasse 7-9
- Wochenbeginn und Wochenende mit je einer Klassenleiterstunde in allen Klassen
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1.2 Kompetenzansatz/
schulinterne RLP/ Grundsätze
zur Leistungsbewertung |
Prozess begleitende schulinterne Fortbildungen:
- Kompetenzansatz/ neuer Lernbegriff/
Schlüsselqualifikationen
- Stufenplan als Voraussetzung für das
Verständnis der neuen RLP
- Fächerverbindender/ fächerübergreifender
Unterricht
- Leistung als Prozess und Ergebnis
- Neue Einflüsse auf das Lernen der Kinder
- Lernen unter lernphysiologischen
Gesichtspunkten
- Projektarbeit als alternative Unterrichtsmethode
- Veränderte Rolle und Situation des Lehrers
- Probleme im Lernprozess der Kinder/
Teilleistungsstörungen
- Mind- Mapping/ Zeitmanagment
- Vorteil von Unterricht in klasseninternen
Lerngruppen
Unterricht zu übergreifenden Themenkomplexen
7. Klasse : Jugendliche Lebenswelt (neu)
8. Klasse : Gesundheit
9. Klasse : Berufsorientierung
10. Klasse.: DDR- Geschichte (neu)
Unterrichtsform: Projektunterricht
Implementierung der RLP/ Beurteilungskriterien für guten Unterricht:
- Umsetzung der vier Dimensionen des Lernens, besonders Methoden- und kommunikative Kompetenzen
- Anteil der Selbsttätigkeit der Schüler/ Umsetzung variabler Lernformen
- Wirklichkeitsbezug/ Lebenswelt der Schüler
Grundsätze der Leistungsbeurteilung und Leistungsbewertung
Siehe Anlage
Vertretungskonzept
Siehe Anlage
Methoden- und Kommunikationstraining in Schuljahreseröffnungswoche
Ziele: einheitliche schulinterne Standards bei
- Bearbeitung von Texten
- Halten von Kurzvorträgen/ Referaten
- Erarbeitung und Durchführung von Präsentationen zu unterschiedlichen z.T. Klassen übergreifenden Anlässen
- Anfertigen von Facharbeiten
- Umgang mit Internetrecherchen
- Techniken des Zitierens
- Vorbereitungsstrategien für Klassenarbeiten/ Prüfungen
- Gesprächsstrategien
- Methoden der Selbstorganisation
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2. Vorbereitung auf eine Berufsausbildung |
Berufsorientierter Unterricht
7. Klasse: - 1 Betriebserkundungstag im
2. Schulhalbjahr
- Präsentation eines Berufsbildes
- Praxiswoche/ VHS Bildungswerk
- Einführung Berufswahlpass
8. Klasse: - 2 mal 5 Praxistage
- praktische Arbeiten
- Zertifikate
- Berichtshefter
- Führen des Berufswahlpasses
Schülerbetriebspraktika:
9. Klasse: - 3 Wochen
- Schüler bewerben sich schriftlich
(Bewerbungsmappe)
- Schüler erarbeiten einen Berichtshefter
- Elternversammlungen zur Vorbereitung
und Auswertung
- Betreuung durch WAT- Lehrer
10. Klasse: - 2 Wochen nach den Herbstferien
- Berichtshefter auf Niveau der Facharbeit
- siehe 9. Klasse
Kooperationspartner
- Heidelberger Druckmaschinen AG
- ZF Getriebewerke
- Brandenburger Klinikum
- Ausbildungszentrum Götz
- Weitere Partner ohne schriftliche Vereinbarungen ( FA Windeck, Polizei, Bundesgrenzschutz, Atlas, …)
ÜTK Klasse 9/ Projektwoche
- Betriebserkundungen
- Festlegung von Teamleitern
- Schriftliche Tests unter realen Bedingungen
- Prüfung von Bewerbungsmappen durch Profis
- Vorbereitung einer Präsentation zu den Betriebserkundungen in den Teams
- Präsentation in der Fachhochschule vor dem gesamten Jahrgang
- Bewertung in den Fächern WAT und Deutsch
Ausführliches Konzept ( Anlage ) |
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3. Elternarbeit |
Elternsprechstunde
- An mind. drei Tagen im Jahr
- S. Jahresplanung
Elternbriefe
- regelmäßige Information der Eltern durch die Schulleitung
Klassenleitung
- pflegt einen engen Kontakt mit den Eltern
- reagiert unmittelbar auf Probleme (unentschuldigtes Fehlen, auffälliges Verhalten, Veränderungen im Leistungsbereich…)
Elternstammtisch
- mind. dreimal im Jahr
- Themen entsprechend der Bedürfnisse der
Eltern |
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4. Identifikation/ Schulleben |
Wettbewerbe und Olympiaden
- Olympiadentag im 2. Schulhalbjahr
- Div. Wettbewerbe am Tag vor Weihnachten
- Schulinterne Sportwettkämpfe (Fußball, Volleyball, stärkster Schüler- sportlichstes Mädchen…)
- Teilnahme an schulübergreifenden Wettbewerben
- Teilnahme am Planspiel Börse
Schulfahrten/ jahrgangsübergreifend
- Englandfahrt
- Frankreichfahrt
- Chor- und Theaterlager
- Skilager
- Abschlussfahrten der 10. Klassen
Gemeinsame Theaterbesuche
- 7. Klasse: nach Angebot
- 8. Klasse: „Anne Frank“ / Dessau
- 9. Klasse: „Romeo und Julia“
- 10. Klasse: „Faust 1“ / Dessau
Projekte
- Siehe übergreifende Themenkomplexe /ÜTK
- fachspezifische Projekte/ Schwerpunkt Naturwissenschaften
7. Klasse: - den Wald mit allen Sinnen erleben
(Krugpark)
8. Klasse: - Naturkosmetik (AOK)
9. Klasse: - Besuch einer Gerichtsverhandlung (PB)
- geographische Exkursion
- Mikroorganismen (Krugpark)
10. Klasse: - Isolierung von DNA
- Arztsprechstunde mit Frau Dr. Wenz
Wandertage
- zwei zentral festgelegte Wandertage im Schuljahr
Arbeitsgemeinschaften
- Sport
- Theater (Öffentliche Auftritte; Teilnahme an Schultheatertagen
- Chor
- Schülercafé (Selbstverwaltung, Berufsorientierung, Ausgestaltung, Finanzierung von Projekten, Auszeichnungen,…, einheitliche Kleidung, Präsentation zum Tag der offenen Tür)
Identifikation über:
- Trikots mit Schulnamen
- Schulfahne
- Einträge in das Goldene Buch der Nicolaischule
- Ehrenurkunde der Nicolaischule
- Siegerehrungen und Schulpreise
Schulfest
- Kern: Drachenbootrennen |
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5. Integration/ Sozialkompetenz |
Einführung des Streitschlichterprogramms
Integration des Projektes Boxenstopp
Wahl eines Vertrauenslehrers
Schulsozialarbeiter
Kennenlerntage Klasse 7
Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf
- Förderschwerpunkte: sozial- emotional, hören, leichte Körperbehinderung
- Betreuung durch Sonderpädagogen
- Frequenz geminderte Klassen
- Konzeption- gemeinsamer Unterricht an der Nicolaischule ( s. Anlage )
Förderung von Kindern mit Teilleistungsstörungen
- LRS
- Matheschwäche
- ADS/ ADHS
- Schulinterne Fortbildungen
- Unterstützung bei der Diagnostik
- Elternberatung
- Förderung im Rahmen der fachlichen Möglichk. |
IV. Bemerkungen:
Das Schulprogramm der Nicolaischule ist eng verknüpft mit dem Konzept zur Implementierung der Rahmenlehrpläne. Dieser gut durchdachte und regelmäßig evaluierte Prozess hatte langfristig zum Ziel, schulinterne Standards für guten Unterricht zu entwickeln und umzusetzen. Mit der Einführung der Oberschule haben sich die Arbeitsschwerpunkte jedoch verändert, ohne dass dieses wichtige Ziel aus den Augen verloren wird. Guter, der aktuellen Schülerschaft entsprechender Unterricht ist nur in einem möglichst konfliktfreien Raum möglich. Diese Basis zu schaffen, ist im Moment unser vordergründiges Ziel.
V. Arbeitsschwerpunkte im Schuljahr 2011/2012
V.1 Terminliche Übersicht
- Siehe Anlage
V.2 Inhaltliche Schwerpunkte
Arbeit an einem Neuen Leitbild " Wir machen uns auf den Weg und zeigen Gesicht " Wir lassen niemanden zurück! Wir gehen wertschätzend miteinander um! Wir sind solidarisch!
Fachliche Unterstützung durch Teinahme an "Anschub Transfer"
Schritte: 1. Teilnahme an Seis-Befragung 2. Seis- Interpretationskonferenz am 13.02.2012
- Ausgestaltung des Ganztgsbetriebes
- Unterstützung von Schülern in Gambia
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